Die Regenbogenschule ist eine offene Ganztagsgrundschule in Trägerschaft der Stadt Sarstedt. Zurzeit besuchen 369 Schülerinnen und Schüler in 16 Klassen und dem angegeliederten Schulkindergarten die Schule. Die ersten und zweiten Klassen haben verlässlich Unterricht bis 11.40 Uhr, der dritte und vierte Jahrgang hat Unterricht bis 12.55 Uhr. Die Kinder kommen aus dem Stadtgebiet , dem Neubaugebiet Sonnenkamp und den umliegenden Ortschaften. Dazu zählen Giften, Gödringen, Heisede.

210 Kinder sind für die Ganztagsbetreuung bis 16.00 Uhr gemeldet. Dieser Bereich gliedert sich in Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Kurse nach Wahl der Kinder. Jeweils eine Stammgruppenleitern/ ein Stammgruppenleiter ist im Nachmittagsbereich als Ansprechpartner zuständig. Die Hausaufgabenbetreuung wird in gleicher Verantwortung von den Lehrkräften, sowie den pädagogischen Mitarbeiterinnen und – Mitarbeitern geleistet.

Der Kooperationspartner ist der Schulträger, also die Stadt Sarstedt.

In der Regenbogenschule werden Kinder aus unterschiedlichen Ländern beschult. Es gibt eine intensive Zusammenarbeit mit der Jugendhilfestation Sarstedt Nord, sowie mit den Kindertagesstätten. Insgesamt zählen 13 Einrichtungen zum Einzugsgebiet der Regenbogenschule.

In der Regenbogenschule soll das Schulleben so gestaltet werden, dass die Vermittlung von Wissen und die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler im Mittelpunkt stehen.

Die Entwicklung einer gefestigten Gesamtpersönlichkeit geschieht in einem Klima der gegenseitigen Wertschätzung durch die Vermittlung von Wissen, das Erfahren und Erproben unterschiedlicher Lebensbereiche und Verhaltensweisen.

Die Vermittlung von Inhalten geht immer einher mit der Erweiterung der Lernkompetenz. In einer vertrauensvollen Lernatmosphäre wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler fordern und fördern. Das Anbahnen und Ausbauen einer positiven Arbeitshaltung stützt den Prozess. Im Mittelpunkt aller Lernprozesse steht das „Ich kann es“ unserer Kinder.

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muellDer Umweltschutzgedanke wird immer wieder thematisiert und in konkreten Handlungen, Vorhaben und Projekten zum Ausdruck gebracht. Neben Mülltrennung produziert die Schule dank der fest installierten Solaranlage einen Anteil der benötigten Energie selbst.

Die Förderung der Lernmotivation und der Lernkompetenz ist eng verbunden mit der Entwicklung der Sozialkompetenz. Dies gilt für den individuellen Lernfortschritt eines jeden Kindes, wie auch in der Gruppe. Die Schule gehört dem Kooperationsverbund „Hochbegabung Sarstedt“ an.

Grundsätzlich gilt in unserer Schule eine Erziehung zu Friedfertigkeit und Toleranz und jeglicher Ächtung von Gewalt. Den Schülern werden Lernfelder zur Erprobung von tragfähigen Strategien zur Konfliktlösung sowie zur Demokratiefähigkeit bereitgestellt.

Darüber hinaus gehören Prinzipien der Öffnung von Schule und Unterricht zum Alltag.

Im Rahmen der politisch geforderten inklusiven Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderungen zeigen die Lehrkräfte , sowie auch die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ganztag, über das geforderte Maß hinaus großes Engagement.

Kreative Wege werden beschritten, um alle Kinder individuell fördern zu können. hundDazu zählt beispielsweise die tiergestütze Pädagogik mit unserem Schulhund „Tara“.

Eine weitere Pädagogische Säule bildet das Programm „Klasse 2000“. Dieses Programm fördert die Eigen- und Fremdwahrnehmung und schult ein nachhaltiges Verständnis für physische körperliche Bedürfnisse von Kindern mit dem Ziel einer eigenverantwortlichen Gesundheitserziehung. Auch Teile der bereits genannten Sozialerziehung im Sinne einer ganzheitlichen Persönlichkeitsstärkung werden hier in allen vier Schuljahren aus unterschiedlichen Blickwinkeln vertieft behandelt.

Die Schülerinnen und Schüler wirken mit an der Gestaltung des Schullebens. Dazu zählen Beiträge im regelmäßig stattfindenden Forum. Hier werden Ergebnisse aus Unterrichtssequenzen präsentiert. So lernen die Kinder, sich ansprechend vor ihren Mitschüler zu präsentieren und anderen zuzuhören.

Im Bereich des Schullebens spielt auch die sportliche, musikalische und kulturelle Förderung der Kinder eine große Rolle. Regelmäßig und im Jahreskreis verankerte Veranstaltungen tragen dazu bei, dass die Kinder kulturelle Vielfalt erleben und aktiv als Motor der Schulentwicklung selbst mitgestalten können.

Die angestrebten Ziele können nur durch intensive Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternhaus und Partnern aus dem nichtschulischen Bereich erreicht werden.

Dabei müssen die fachlichen und sozialen Lernziele für alle Beteiligten transparent sein. Der Förderverein der Schule untermauert Vorhaben mit aktiver Hilfe und Sachspenden. Schulentwicklung wird so als gegenseitiges Miteinander verstanden.

Jeder Schritt soll zu einem Fort-Schritt werden.